Logo Tv Rüttenen
 

Damen verpassen Cupfinal im Penaltyschiessen

In einem hart umkämpften Spiel musste sich der UH Rüttenen im Penaltyschiessen geschlagen geben. Der Sieg war zum Greifen nah und trotzdem blieb dem Team der erstmalige Einzug ins Cupfinale verwehrt.

Nach einer starken Leistung im 1/4-Finale gegen UHT Semsales stand noch ein Gegner dem Cupfinal im Weg. Im Derby duellierte sich das Team mit dem UHC Oekingen. Wie erwartet, wurde es ein sehr enges und spannendes Spiel.

Vor einer tollen Kulisse erwischte Oekingen den etwas besseren Start und konnte in der vierten Minute mit 0:1 in Führung gehen. Doch Pierrine konnte diesen Rückstand postwendend wieder ausgleichen. Rüttenen suchte die Führung und wurde mit einem Doppelschlag von Irene belohnt. Auf das 3:1 fand Oekingen zwar eine Antwort, doch bevor die erste Pausensirene ertönte, konnte wiederum Irene den Zweitorevorsprung wiederherstellen. Mit einem verdienten 4:2 ging es in die Pause.

Resultatmässig wurde das zweite Drittel durch Strafen geprägt. Beidseitig gab es je zwei Powerplaymöglichkeiten. Während Oekingen beide Überzahlsituationen ausnutzen konnte, bekundete Rüttenen mühe und vergab die wenigen herausgespielten Chancen. Das erste Gegentor in Unterzahl zum 3:4 konnte Rüttenen zwar schnell wieder ausbügeln, doch auf den zweiten Unterzahltreffer fand das Team zunächst keine Antwort. Kurz vor Drittelsende konnte Oekingen den Spielstand dann noch ausgleichen. Mit 5:5 ging es in die zweite Pause. Den Unterschied in diesem Drittel machte vor allem das bessere Überzahlspiel von Oekingen aus. Entsprechend verdient ging das zweite Drittel an den Gegner.

Wie knapp und umkämpft dieses Spiel war, zeigte das dritte Drittel. Immer wieder kam es zu Führungswechsel. Zuerst brachte Pierrine den UH Rüttenen mit dem 6:5 auf die Erfolgsspur. Darauf antwortete Oekingen mit zwei Toren zum 6:7. Diese Führung konnte Aline nur Sekunden später wieder ausgleichen, worauf Fabienne den UH Rüttenen wieder in Führung schoss.

Es folgte die Schlussphase. Oekingen ersetzte die Torhüterin durch eine zusätzliche Feldspielerin. In dieser Phase hätte Rüttenen die Gelegenheit gehabt mit einem Treffer ins leere Tor eine Vorentscheidung herbeizuführen. Doch statt dieses Tor aktiv zu suchen, verwickelte man sich bei Ballgewinn immer wieder mit Einzelaktionen in Zweikämpfe oder verfehlte das leere Tor. So konnte sich Oekingen letztendlich doch noch mit einem Treffer in die Verlängerung retten.

Rüttenen versuchte nochmals alles, um das Spiel in der Verlängerung zu seinen Gunsten zu entscheiden. Beidseitig wurden in diesen 10 Minuten aber nicht mehr viele Chancen zugelassen. Dennoch hatte sowohl Rüttenen wie auch Oekingen nochmals je eine Top Chance. Weil aber beide Teams diese ausgelassen haben, musste am Ende das Penaltyschiessen darüber entscheiden, wer ins Cupfinal einziehen darf. Das Glück in der Lotterie entschied sich gegen Rüttenen.

Die gezeigten Leistungen in den beiden Cupspielen gegen Semsales und Oekingen zeigten jedoch, dass der UH Rüttenen auf Augenhöhe war und in Zukunft für solche Spiele bereit ist. Trotz schwieriger Saison konnte sich das Team vor allem in der zweiten Saisonhälfte deutlich weiterentwickeln. Das ganz knapp verpasste Finalspiel wird Motivation genug sein um diese Entwicklung in der nächsten Saison fortzuführen.